Was wir den Anderen wohl voraus haben...

... ist der zerstörte Glaube an die eigene Unverletzlichkeit.

Es kann jeden jederzeit treffen, einmal, mehrmals, man weiß nicht wann, wo und wie und wie schlimm die Folgen sein können. Diese Erkenntnis wurde uns bei diesem oder ähnlichen Ereignissen eindrücklich vermittelt.
Das trügerische Gefühl der Sicherheit, welches jeder Mensch hat, ist mit einem Schlag erloschen. Man kann diese Art von permanenter Bedrohung der eigenen Person nicht mehr wie bisher verdrängen, weil man nun erfahren hat, wie unvorhergesehen diese aus dem Nichts auch auf uns selbst wirken und alles verändern kann.
Und dann ist man kein "heiler" Mensch mehr.

Aber lebt man nun deshalb schlechter?


Sofern man in der Folge nicht mit extremen gesundheitlichen Einschränkungen oder Belastungen klar kommen muss, wird man wohl recht rasch in der Lage sein, sich mit der neuen Situation zu arrangieren.


Es hat keinen Sinn, dem Vorher nachzutrauern. Da ist nichts verloren, im Gegenteil, man sollte dankbar sein, dass man alles so in dem Maße bisher erleben konnte.
Das was geschehen ist, kann man nun nicht mehr ungeschehen machen.
Jammern bringt Einen nicht vorwärts.


Nun ist es eben an der Zeit, sich auf die veränderten Bedingungen einzulassen und entsprechend der aktuellen Möglichkeiten und Fähigkeiten neue Betätigungsfelder und Lebensinhalte zu suchen.
Nicht schlimm, denn Veränderungen bergen ja nun bekanntermaßen auch die großen Chancen, den eigenen Sichtkreis auf die Welt zu erweitern, zu verändern und dadurch ganz neue Perspektiven vor allem für sich selbst jedoch auch für die Menschen im eigenen Umkreis zu schaffen.


Nicht schlecht - oder?

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