Auf der Suche...

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit...


soll das jetzt nicht heißen.
Denn verloren ist diese Zeit nicht. Vergangen trifft es besser.


Dabei sollte man getreu dem Motto "Lebe heute, die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft wird nicht so sein, wie Du Dir das vorstellst." mit dieser Suche nicht allzuviel Zeit verlieren. Das Leben ist zu kurz dafür.


Aber - so argumentierte man ja schließlich selbst immer wieder, wenn sich den Nachkommen beim Lernen geschichtliche Zusammenhänge einfach nicht erschließen wollten - man muss die Vergangenheit kennen, erkennen, um zu wissen, warum das Heute so ist wie es ist und wie sich (vielleicht) die Zukunft entwickeln könnte. Wobei ich angesichts zeitgenössischer Ereignisse mittlerweile davon überzeugt bin, dass künftige Entwicklungen generell nicht mehr vorausschaubar sind.
Doch das ist ein ganz eigenes Thema, in dem man sich verlieren kann.


Also kommen wir zurück zum eigentlichen Anliegen.


Was zieht Einen zum Beispiel immer wieder - meist unbewusst - in eine bestimmte Weltecke?
Wie kommt es, dass man selbst sich immer wieder von den unweit östlich gelegenen Regionen wie Oberlausitz oder Riesengebirge so angezogen fühlt?
Rational ist das kaum zu erklären, es gibt keine familiären Bindungen dorthin, es gibt keine Kindheit oder Jugend, die man dort verbracht hat.


Was verbindet Einen also damit?
Erinnerungen - und damit wären wir doch im Grunde genommen bei Kindheit und Jugend.
Bilder, bruchstückhafte Szenen, die nach Jahrzehnten tief vergraben liegen, jedoch immer mal wieder aufflackern und dabei das gute und sehr angenehme Gefühl erzeugen, dort wunderbare Tage verbracht zu haben...
Fangen wir also bei diesen Erinnerungen an....