Vorfrühlingsrunde

Mildes Sonnenlicht wärmt die Stadt.
Zum Glück gibt es die Gleitarbeitszeit, so dass man flugs aufs Rad steigen und durch den Clara-Zetkin-Park und weiter entlang der Elster nach Süden rasch zum Cossi rollern kann.
Überall gehen und sitzen Menschen in Vorfrühlingslaune mit entspannten und freundlichen Gesichtern... Auf der Sachsenbrücke trifft sich die Jugend. Lange nicht erlebt und gesehen.


Das Schilf etwas später am Cossi sieht im Gegenlicht heute besonders schön aus, dazu das glitzernde Wasser, das weckt die Euphorie. Zeit, dass der Uhu dem Attribut "Radelnden" wieder mehr Bedeutung verleiht.
Auch hier Scharen von Ausflüglern, die das Vorankommen etwas erschweren. Nun ja...
Kleine Routenänderung heute: Es geht danach nicht entlang der stark befahrenen Seen-Allee hinüber zum Markkleeberger See, sondern auf der Zöbigker Straße weiter.
Leipzig wächst und Markkleeberg profitiert davon, man sieht es hier, die leeren Ackerflächen werden fleißig mit Häuschen zugebaut.
Dann hinüber zur Pleiße, auf dem Pleiße-Radweg ein Stück nach Süden, über die Brücke und dann...


Es ist kaum zu glauben.
Das hat man extra für uns errichtet? Für Leute, die sich noch aus eigener Kraft vorwärts bewegen, sprich Fußgänger und Radfahrer... Wie toll ist das denn?
Ein ganzes Brückenbauwerk nur für uns. Nicht zu fassen. Das ist der logische Lückenschluss und Übergang zwischen den Seen im Leipziger Süden... Vom Cossi her ist es noch etwas kompliziert zu finden, eine direkte radtaugliche Lösung durch den Wald wäre da sehr schön, aber wir wollen uns mal nicht beschweren, denn das hier ist schon einen großen Dank wert.


Die Route trifft dann südlich des Markkleeberger Sees auf den üblichen Rundweg, wo es wie gewohnt über die Dörfer nach Hause gehen kann.
Es dämmert langsam, es wird rasch kühler.


Ist ja auch erst der 10. Januar.


Aber diese Runde macht wieder Lust auf mehr und hilft, die nächsten trüben Wintertage besser auszusitzen...