Gedanken und Reflexionen nach einem Erlebnis im Dezember 2015

 

Mit einem Schlag meint man, dass das, was man gerne und manchmal auch sehr exzessiv tat, plötzlich nicht mehr geht.

 

Warum ausgerechnet ich?

Wieso konnte das überhaupt geschehen - man zählte auf Grund der bisherigen Lebensweise nicht im Mindesten zum Kreis der Risikofälle.

Diese Fragen lassen sich nicht beantworten - Grübeln bringt Einen nicht weiter.

Auch Trost und Zuspruch helfen kaum, denn Andere, die das nicht am eigenen Leib erlebt haben, können sich schwerlich in die Situation hinein versetzen.

Wie nun weiter? Wo ist der Weg aus dieser Krise? Wie ist der Plan?

 

Es hilft mir besser, mich von "draußen" zu beobachten und diese Betrachtungen und Erkenntnisse, falls man diese so nennen darf, aufzuschreiben.

Dann hat man sich dieses Ballasts entledigt, der Punkt ist sozusagen abgehakt und man kann weiter vorwärts schauen.

 

Das Ganze hat nichts mit Exhibitionismus oder irgendeinem Geltungsbedürfnis zu tun.

Ich habe auf der Suche im Internet die Erfahrung gemacht, dass es auch hilft, wenn man ebenso Betroffene findet und sich mit diesen möglicherweise austauschen kann.

Und vielleicht befindet oder befand sich die/der Eine in einer Situation, die dieser ähnelt und findet seine eigenen Gedanken und Probleme darin wieder.

Kleiner Abgesang

Das Wetter ist unangenehm heiß, der Schweiß läuft in Strömen. Und die Mühsal, bei dieser Sonnenglut auf dem Rad einen langen Berg hinaufzukurbeln, hat noch nie Spaß gemacht.
Dazu kommen jetzt die Sorgen, nicht zu dehydrieren, das Bemühen, bewusst langsam zu fahren, nicht zu überziehen, denn das Geschehene muss ja schließlich nicht wiederholt werden – im rechten Hinterkopf kribbelt es leise -das wird man eben einfach nicht los... --->


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Nahtloser Übergang

Ende, aus, vorbei. Das wars...


Die Leute hier sind Abschiede gewohnt, sie machen das tagtäglich, das gehört zum Job. Aber für mich selbst schließt sich eine Art Lebensabschnitt. Da hat der Abschied, der kurz und schmerzlos erfolgt, doch eine etwas andere Bedeutung.


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Spreewaldmarathon 2016 oder Man muss es ja nicht übertreiben...

Samstag, 16.04.2016


Die Anspannung ist ziemlich groß, obwohl eigentlich geplant ist, diese Tour nur so weit zu fahren, wie es Kopf und Körper zulassen.
Nur nichts provozieren - sondern ganz langsam, ganz behutsam den Neuanfang versuchen, den zweiten Neuanfang übrigens nach dem "Fast-Katze-Überfahren"-Crash vom August 2012.


Na ja, eigentlich schon der dritte, nach 08/2015 und 12/2015...

Egal...

 

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Es rollt wieder

Es rollt wieder.


Der Weg zur Arbeit und zurück, die täglichen 35 kmchen - allmählich gewöhnt man sich daran. Und je lockerer es rollt, desto mehr muss man wohl auch darauf achten jetzt nicht gleich den Bogen wieder zu überspannen und zu viel Druck auf die Pedale zu geben.
Langsam, langsam...


Jede kleine Unregelmäßigkeit auf der linken Seite, jedes Kribbeln und vor allem auch die unkontrollierbaren Stimmungsschwankungen erregen extrem Aufmerksamkeit und knabbern am Spaß.
Aber das Radeln ohne Begleitung ist doch schon wieder ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung.


Vorwärts immer, rückwärts...
Nun ja.


Es gilt, ein optimales Maß für alles zu finden.


Am Samstag steigt die Sause im Spreewald - Vorfreude?
In diesem Jahr eher nicht. Die Ungewissheit ist noch zu groß. Erwartungen gibt es keine, einen Plan auch nicht.
Also abwarten, behutsam fahren, sich intensiv beobachten, nichts provozieren.
Genießen.
Das ist das Rezept.
Und darüber lässt sich am Abend zuvor beim "Babben"-Bierchen noch ganz gut drüber diskutieren und nachdenken.

 

Bericht folgt...

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Alles ganz anders...

Da hatte man sich nun auf den Urlaub gefreut, eine gewisse Erwartung an diese Tage aufgebaut.
Das Wetter war schön, die Sonne gab ihr Bestes, die Radtouren im kleinen Kreise waren nicht übermäßig anstrengend und überschaubar, die Stimmung war entspannt.


Und nun?


Erster Eindruck danach - alles ist alles ganz anders.

Es wird nicht (nie?) mehr so sein wie früher.
Die Angst fährt mit, lauert immer und überall und jedes kleinste Symptom wird mit Beunruhigung beobachtet. Die Freude an den kleinsten Dingen ist stark ausgebremst. Fühlen sich so  Menschen, die Ritalin einnehmen müssen?
Schön geht anders.


Auch der Weg neuerdings per Rad auf die Arbeit ist von diesem Lauern und Befürchtungen beeinträchtigt.


Klar muss man sich überwinden, anders kann man damit nicht umgehen.
Aber in den Unterarmen und Waden kribbelt es schon wieder, woher kommt das?


Unheimlich.

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Wo führt das hin?

Wenn man lange Zeit bewusst in der Gegenwart gelebt hat, weil man weiß, dass die Zukunft nicht so sein wird, wie man sich das vorstellt -


und die Zukunft dann, wenn sie zur Gegenwart geworden ist, tatsächlich ganz anders ist, als man sich das vorstellen konnte (und gewünscht hat) -


kann man sich dann ohne Weiteres mit dieser neuen Gegenwart arrangieren?

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Was wir den Anderen wohl voraus haben...

... ist der zerstörte Glaube an die eigene Unverletzlichkeit.

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Was denn nun?

Was denn nun?
Wer durch welche Umstände auch immer nicht gezwungen ist, etwas, und sei es auch nur zu einem bisher sehr wichtigen Teil, aufzugeben, wird sich derartige Gedanken kaum machen müssen.

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Werde nicht rührselig Alter

Während ich staubsaugerschwingend (siehe youtube)  durch die Wohnung tigere - ja Leute, das gibt es wirklich - ganz ehrlich - werde ich die Bilder von Dietmars letzter Tour ins Oderbruch nicht los.


Ach ja...

Nur nicht rühselig werden Alter...

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Die Radtour

War dieser Hügel schon immer so steil?

Gegenwind? Stimmt, der weht auch noch...

Der Ledersattel ist extrem hart...


Kribbelt es nicht schon wieder in der Hand?

Ist da nicht ein merkwürdiges Gefühl im Kopf?


Wo ist meine liebe "Begleitfahrerin"?

Hinter mir? Wie beruhigend, sie in der Nähe zu wissen...


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Verdreht?

Nun war es doch zum ersten Mal seit Monaten durchaus angenehm, wieder einen Bezug zum bisherigen Tun in der "normalen" Welt zu gefunden zu haben und sogar entsprechende Kontakte zu den Mitmenschen aufleben lassen zu können.

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Das ist doch Sch...

Das ist doch Sch....
Dabei sind doch zwei richtig gute Tage vergangen. Doch die waren noch weit genug weg vom Montag.

EIn Gefühl von Vorfrühling lag in der Luft, die Sonne schien, die ersten Frühblüher zeigen sich...


Und nun ist sie ganz plötzlich wieder da.
Die Angst, die Unsicherheit...

Alles, was er glaubte, allmählich abstreifen zu können, sitzt jetzt wieder schwer im Genick.

 

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Achterbahn

Von Minute zu Minute sinkt die Stimmung. Eben noch schien alles in Ordnung zu sein, jetzt ist das Loch so tief, dass die oberen Ränder kaum noch zu erkennen sind, finster wird es.

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Gut

Gut

Gestern waren es gar vier geduldige Zuhörer, in deren Gegenwart er seinen Ballast abladen konnte.
Und er machte die erstaunliche Entdeckung, die wohl gar nicht so neu zu sein scheint, dass, je häufiger er diese Dinge in mittlerweile sehr leicht von der Zunge gehenden Sätzen, die allmählich für ihn in Phrasen erstarren, aus sich heraus bringt, seine Distanz zum Geschehenen zunimmt.


Auch gut.


Später am Abend genießt er wieder einmal den Geruch des alten Papiers, den Anblick der Inselbüchlein.
Und am nächsten Morgen sieht er mit seinem jüngsten Kind wie an einer Perlenkette aufgereiht Venus, Saturn, Mars und Jupiter...

 

Seltsam, dass nur wenige Menschen die kleinen Dinge wahrnehmen können/ wollen, welche das Leben viel mehr als alles Andere beeinflussen können.

 

Es geht ihm gut.

 

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"Brevet"

 

Wenn Claus im sehenswerten Film "Brevet" über das Radfahren als einen für ihn wichtigen Teil des Lebens spricht, über das Flow-Gefühl, die Reise ins Ich, dann hat er Recht.

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Sich verändernde Situation

 

Nun sind sie weg,

Ruhe ist eingezogen, die "normalen"  Menschen gehen alle ihren alltäglichen Tätigkeiten nach.
Er sitzt da und schaut aus dem Fenster in die Schneelandschaft da draußen.

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Die Nachricht

 

Im gestrigen Gespräch mit der Psychologin war er doch noch ganz optimistisch.

 

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Der Zauberberg?

 

"morbider Charme" - dieser Begriff, geprägt in einer Rezension zu Thomas Manns berühmten "Zauberberg", der in zwei Worten den ganzen Charakter des Sanatoriums hoch in den Schweizer Bergen beschreibt, gefällt ihm sehr.

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Flow

Aus dem simplen CD-Player perlt Musik, leise Entspannungsmusik, die durchs Ohr in den Kopf fließt.

Die Augen folgen den pulvrig weißen Wolken, die allmählich den blauen Himmel behutsam zudecken.

Und in die Wade kriecht leise die wohlige Wärme der Moorpackung.

 

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Balance

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