Achterbahn

Von Minute zu Minute sinkt die Stimmung. Eben noch schien alles in Ordnung zu sein, jetzt ist das Loch so tief, dass die oberen Ränder kaum noch zu erkennen sind, finster wird es.

Erwartungsgemäß (?) ruckelt es auch wieder ein wenig in der Herzgegend, kribbelt es im Hinterkopf, Symptome, die überstanden geglaubt waren... Die tägliche Pillendosis sollte das doch vermeiden helfen.
Jetzt ist es stockdunkel, die Stimmen der Kolleginnen dringen nur noch wie durch eine dicke Watteschicht, alles ist gleichgültig. Egal. Dunkelheit.


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"Den Job möchte ich haben."


Die Therapeutinnen, die nach einem anstrengenden Vormittag nur noch die wenigen Patienten überwachen müssen, haben ihren Spaß. "Haste das gehört? Es gibt gleich ne Zusatzübung für diese Bemerkung..."
Willkommen auf der Insel, die Bewegung tut gut, der Kontakt zu den Therapeutinnen und den anderen "Leidenskollegen" tut sein Übriges.


Wie geht's?
Alles gut. War da vorhin was?


Gut gerüstet für den Rest des Tages geht es nach Hause.

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